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NC4K – Tag 9, kurz nach Stockholm

Montag 01.08.2022

Heute nur 130 Kilometer, lohnt sich ja kaum sich aufs Rad zusetzen 😉
Aber die Fähre in Stockholm will ich schließlich bekommen, daher gestern 260km und heute nur 130.

Ging gut los, Sonne war da, Wind kam am Anfang von hinten. Quasi wie von alleine!
Sogar die 30 stand für länger Zeit auf dem Tacho. Essen, trinken ab Board, vielleicht eine Null-Stop Strategie? Und in Stockholm dann entspannt was essen?

Mit Kilometer 100 wurde es dann anstrengend. Kette sprang zwei Mal ab, das Fahrradabteil sah es also ähnlich wie ich! Die Hoffnung, sind Tankstelle! Kaffee, Eis, Zimtschnecke und Cola!

Die erwartete Energie ließ lange auf sich warten. Der Weg nach Stockholm rein zog sich, links, rechts, Brücke hoch, durch den Tunnel… dann noch zwei Mal falsch abgebogen und irgendwann ist man dann doch in Stockholm!

Stempelpunkt war der Radladen Cykelcity. Schöner Laden. Nette Leute. Fragten gleich ob am Rad alles okay sei, ich erwähnte die Nummer mit der Kette und Zack hing das Rad am Montageständer. Ich suchte mir noch ein paar warme Sachen zusammen (hatte ja, an Tag 0, meine Tasche verloren/vergessen) und bin dann mit Feras (#cap195) nebenan Wraps essen gegangen. Bier auf den Tageserfolg und das Leben ein wenig genießen.

Noémie (#cap236) und Camille (#cap235) schossen am Laden vorbei wir riefen sie zurück und am Ende saßen wir alle zusammen am Tisch. Man kennt sich von der Strecke. Herrlich sich auch Mal neben dem Rad unterhalten zu können.

Mit noch ein paar anderen ging es dann über den Supermarkt zum Fähranleger. Der check-in dauerte Recht lang, dürft gefühlt erst alles andere aufs Schiff. Die Räder welch Wunder l
passten dann nirgendwo hin, als einfach auf den Boden. Wir gucken kritisch, aber es kam nur „I have no other solution“, na dann an Deck. Kabine ist perfekt für mich alleine, mit Fenster nach draußen. Es lässt sich aushalten

Ich überlegte ob ich was essen gehe oder meine Snacks aus dem Supermarkt esse. Essen gehen! Kurz, aber dann hab ich mehr essen für morgen 😉

Zahlen des Tages
137 Kilometer
1276 Höhenmeter
5:32 Fahrzeit
9:14 Gesamtzeit
24,7 Km/h

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NC4K – Tag 8, Halbzeit!

Sonntag 31.07.2022

Frühstück erst um 8 Uhr? Perfekt mich Mal führt auf die Straße zu bekommen. Brote hatte ich mir ja am Vorabend geschmiert und die Vorräte ebenfalls aufgefüllt. Also 8 Uhr „Time to Abfahrt“

Frühstück gab es auf dem Rad, Knäckebrot, Brot mit Schmierkäse und Schinken, Nüsse es war alles da. Nur kein Kaffee aber egal erstmal etwas radeln.

Unterwegs traf ich mein Windschatten Franzosen wieder, wir quatschten kurz und führen eine Weile zusammen weiter. Sammelten noch Feras (#cap195) ein und trennten uns dann nach und nach wieder. Aber es tut gut Mal überhaupt jemanden zu treffen. So quatscht man auch Mal eben ne halbe Stunde oder Stunde beim fahren und zack purzeln die Kilometer

Ich traf dann noch auf Noémie (#cap236) und ihre Freundin Camille (#cap235) die beiden Französinen kämpften auch. Alle mit dem Ziel möglichst bald in Stockholm zu sein.

Es rollte sich besser als gedacht. Die Wellen bin ich ganz ruhig im kleinen Gang gefahren, ein wenig Rückenwind half mit. Die Landschaft glich der gestern. Schön aber wenig los.

Am Nachmittag türmten sich wieder dunkel Wolken auf, es wurde windiger das Regenradar sagt es bleibt trocken also kurze Pause und eine Pizza essen bevor es auf die letzten 60 Kilometer geht.

Aus Nörrköping raus, war deutlich mehr Verkehr und auch die Straßen ausnahmsweise Mal schlechter. Aber ich war ja gestärkt und motiviert bald das Hotel zu erreichen. Ein paar Höhenmeter lagen noch auf der Straße aber umso mehr war das Bier im Hotel dann verdient!

Zahlen des Tages
259 Kilometer
1701 Höhenmeter
10:45 Fahrzeit
12:34 Gesamtzeit
24,0 Km/h

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NC4K – Tag 7, schmeiß weg den Scheiß

Samstag 30.07.2022

Bilder folgen noch

Es war so bequem, oh je also dieses frühe Aufstehen fällt mir schwer, dann noch so ein gutes Frühstück. Heute hing es erst um 9 Uhr los.

Es ging nach Ålmhult, IKEAs zu Hause, hier wurde 1958 der erste IKEA eröffnet. Heute findet man hier unter anderem ein IKEA Museum und ein schickes IKEA Hotel.

Im Ort machte ich kurz Pause, etwas Pflege für die Kette und eine Banane für mich.

Es rollte sich anschließend viel besser… Bestimmt! Landschaftlich quasi wie gestern. Felder, Wälder, Seen und auf und ab.

Am Supermarkt machte ich halt, Eis, Zimtschnecke, das übliche halt 😉 als ich los wollte fehlte der Fahrradschlüssel.. Mist… Ich ging zurück in den Läden, suchte alles ab. Der Boden war leider schwarz-weiß gefleckt sprich nicht ideal um einen schwarzen Schlüssel zu finden. Eigentlich war ich mir sicher ihn mit rausgenommen zu haben..ich guckte draußen. Und dann kam mir die Idee… Vielleicht im Müll? Und so war es… Gott sei Dank!
Während der Suche sprach ich mit einem Mann, erklärte was ich mit dem Rad vor hab und er wunderte sich und frug warum ich nicht den Bus nehmen. Herrliche Idee.

Landschaftlich war es wunderschön aber es war keine Menschenseele weit und breit. Auch habe ich den ganzen Tag keine anderen Fahrer*innen des Northcape4000 getroffen. Bin ich richtig?

Etwas gelangweilt, gönnte ich mir dann Musik und rollte immer weiter. Parallel versuchte ich mit Clara eine Unterkunft zu finden aber die sind zum einen rar oder ausgebucht. Auch ist es so auf dem Rad remote nicht so einfach zu gucken, man will ja auch nicht ständig Pause machen und dann am Ende „zu spät“ fürs Hotel zu sein.
Es klappte aber mit einem Zimmer in Eskjö. 2km vom Centrum entfernt. Mit Bad aufm Flur und Gemeinschaftsküche! Perfekt also los zum Supermarkt, paar Nudeln und Pesto holen und fertig ist das Abendessen.

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NC4K – Tag 6, Teil 2, Hej Svergie!

Freitag 29.07.2022

Nach der Tour nach Rostock ging es mit der Fähre weiter nach Schweden, die Fähre war voll. Ich gönnte mit erstmal ein umfangreiches Frühstück und lud dabei die Technik auf. Als ich auf meinen reservierten Schlafsitze wollte, war dieser belegt und ich musste ihn erstmal frei diskutieren. So unendlich bequem war er ja nicht aber immerhin hab ich wohl eine Zeit geschlafen.

Mit Nicole (#143) und Bea (#cap38) rollte ich von Schiff, hinterm Hafen fuhr jeder seinen Weg. Paar Klamotten ausziehen, draußen war es deutlich wärmer als auf dem Schiff. Taschen zuruecht packen oder einfach weiterfahren. Dies und das ausziehen weil es draußen deutlich wärmer war als an Board.

Alleine war ich aber nur kurz, ich hatte Nicole Recht schnell eingeholt. Wir rollten die ersten 30 Kilometer zusammen. Dann stoppten wir ab einem Radladen um Luft aufzufüllen. Ich traf Feras wieder, wir hatten am Hafen in Rostock bissl gequatscht. Er ließ seine Schaltung einstellen.

Nicole und ich fuhren noch ein Stück zusammen und trennten uns dann wieder. Nach meinen Stopp am Supermarkt nach etwa 100km überholte mich Nicole wieder, ich aß noch was und traf sowohl sie erneut, als auch Feras. Hatte was von Katz und Maus 😉

Die Landschaftlich ist hier in Schweden wunderschön, aber man muss gut ausgerüstet sein, ich hatte fast 100 Kilometer ohne richtige Ortschaft in der man etwas einkaufen hätte können. Dafür hab es kaum Verkehr und trotzdem gute Straßen.

In der Dämmerung kommen dann auch die Tiere raus, es knistert und knarzt, ein Igel, ein Fuchs ein paar Rehe. Manchmal sogar Recht unerschrocken, abwartend was da wohl an gerollt kommt.

Gestoppt wurde in Osby, bevor es uns Hotel ginf noch schnell was einkaufen und dann Füße hoch! Feierabend!

Zahlen des Tages
169 Kilometer
791 Höhenmeter
6:59 Fahrzeit
8:01 Gesamtzeit
24,1 Km/h

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NC4K | Tag 6, Teil 1, Frühsport

Freitag 29.07.2022

2:15 der Wecker klingelt… Warme Sachen anziehen und ab aufs Rad. Draußen ist es richtig kalt. Wie wird das bloß in Schweden. Krass. Na hab ja noch ein Trikot und ne Regenjacken übrig, sonst muss ich mir wohl noch was gönnen 😉

Nachts ist es zwar kälter, aber die Straßen sind leer. Auf den 65 Kilometer zum Rostocker Hafen haben mich nur 10 Autos überholt (und nein ich war nicht zu schnell)!

5:15 Uhr hab ich den Hafen erreicht, ein paar haben hier übernachtet, wäre auch ne Idee gewesen. Durchfahren entweder Schiff bekommen oder schlafen und am nächsten Tag ein Schiff nehmen. Aber Schiffe sind wohl teilweiser ausgebucht, keine Ahnung ob das auch Fahrradfahrer betrifft oder nur Autos.

Um 6:45 ging es dann zum Schiff, ich hab noch zwei Fahrerinnen getroffen und wir haben zusammen die Räder festgemacht.

An Board gab es erstmal Frühstück und Kaffee! Da mein Handy die Nacht nicht richtig geladen hat, musste ich bis 10 Uhr an der Steckdose verweilen und dann meinen reserviert Liegestuhl wieder frei diskutieren bevor es endlich etwas Schlaf gab!

Zahlen des Tages (Teil 1)

  • 84 Kilometer
  • 387 Höhenmeter
  • 2:32 Fahrzeit
  • 2:34 Gesamtzeit
  • 25,1km/h
  • 1392km von 3800 (37%)

Teil 2 folgt…