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Rund um die Kö | Offene Stadtmeisterschaft

… ein Laktatspektakel auf der Prachtmeile im Herzen von Düsseldorf.

Unser Team „Die 4 Ballermänner“ hat sich am Freitag zum 1.Training getroffen und dieses mit einem „oh Gott oh Gott“ beendet. So ging es mit dem „dabei sein ist alles“ Gedanken in den ersten Vorlauf bei der offenen Stadtmeisterschaft im Rahmen von Rund um die Kö.

Ein Team wie aus dem Lostopf... so scheint es, Rund um die Kö 2019
Muss noch jemand zum Bäcker?

Vorlauf

Schlechte Kommunikation, große Lücken… die Stimmung war nicht besonders gut, sind wir schon ausgeschieden oder kommen wir über die beste Zeit noch weiter? Wir mussten zittern bis alle Rennen durch waren, doch dann war das Glück auf unserer Seite und wir konnten uns über die beste Zeit noch für das Viertelfinale qualifizieren. Yeah!

Dixsept 04:50 vs 5:00 Die 4 Ballermänner

Mut zur Lücke... so scheint es, Rund um die Kö 2019
Mut zur Lücke?

Viertelfinale

Wir nutzten die Pause um zum einen die Kids beim Petit Départ anzufeuern, mit Freunden und Familie ein wenig zu Fachsimpeln und natürlich auch um mal unsere Strategie zu definieren. Der Plan: Rechtzeitig durch „Kürzer“ Rufe das Tempo zu reduzieren um nach den Kurven die Lücken nicht wie im Vorlauf aufreißen zu lassen. Um 14 Uhr ging es an den Start. Nach drei Runden und einer Zeit von 04:57 hieß es Halbfinale!!!

Atemlos 4:59 vs 4:57 Die 4 Ballermänner

Spaß muss sein..., Rund um die Kö 2019
Man kennt sich, man grüßt sich!

Halbfinale

Nach den Fixed Gear Crit – welches vom Düsseldorfer Luca Bröcher gewonnen wurde, mussten wir gegen Porno al Forno ran. Umfangreich mit Koffein gedopt und höchst motiviert durch die Aussicht aufs Finale ging es in das 3. Rennen. Trotz Polizeibulli auf der Strecke reichte es am Ende für den Sieg!

Porno al Forno 5:12 vs 4:53 Die 4 Ballermänner

Purer Kampf, Rund um die Kö 2019

Finale

Fiiiiiinaaaale ohoho… was ein Tag. Was eine Überraschung, auf jeden Fall für uns. Wir haben es ins Finale geschafft. Das „cool runnings“, bunt zusammengewürfelte Team gegen die starken Jungs von Dixsept. Man kennt sich, im 1. Vorlauf ging es schon gegeneinander auf die Strecke. Wir versuchten unsere Strategie noch anzupassen und auch das wieder auffahren mit „Da“ rufen zu kommunizieren, so dass direkt wieder Druck auf die Kette gegeben werden kann.

Der Aspahlt auf der Kö brannte. In einem heißen Kampf auf drei Runden reichte es am Ende nicht. 3 Sekunden… wir überlegten kurz Henning als unseren Juristen loszuschicken, aber dann akzeptierten wird die knappe Niederlage, organisierten uns ein leckeres Bier und einigten uns einfach das Dixsept 2020 Zweiter wird und wir Erster, zu mindestens einseitig.

Wie im ersten Vorlauf, Dixsept, Rund um die Kö

Die 4 Ballermänner 4:51 vs 4:48 Dixsept

Siegerehrung & Tombola

BIER, Rund um die Kö 2019
Endlich Bier!

Nach dem Rennen ging es zur Siegerehrung, ein bisschen Ruhm und ein leckeres Tröpfchen Wein für die Ballerei. Den Wanderpokal haben wir schon mal genau anvisiert. Zu dem Überraschenden Ergebnis kam noch das Losglück bei der Tombola hinzu, so räumte Henning noch ein Laufradsatz und Irena einWahoo Kicker Rollentrainer ab.

Fazit

Insgesamt ein langer, aber erfolgreicher Tag auf der Kö! Zwischen den Rennen zur Stadtmeisterschaft wurde ordentlich Rahmenprogramm geboten, Laufradrennen, Fixed Gear Crit, Amateurrennen, Petit Départ, Curry Wurst, Craft Bier, Shopping Meile…. nur die Hüpfburg fehlte 😉

Danke an die Zuschauer, Freunde, Familie und den ganzen Support vom Streckenrand, die Organisatoren rund um Schicke Mütze, SG Radschläger Düsseldorf und Cycling Club Düsseldorf!

Wir freuen uns auf 2020 bis dahin „allez chic klack bling go!“

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Rund um die Kö 2019

Allez allez… am 16. Juni findet die 49. Austragung des Düsseldorfer Radklassiker „Rund um die Kö“ statt. Düsseldorfs letzte lokale Radrennveranstaltung war etwas in die Jahre gekommen aber 2018 wurde das Event durch die Schicke Mütze wieder in die Community gepushed. Auch 2019 ist das Team Rund um die Schicke Mütze wieder ganz vorn dabei und stellt zusammen mit dem Cycling Club Düsseldorf, dem SG Radschläger, Life-Is-A-Ride ein Radsportspektakel der Extraklasse auf die Beine.

Das Programm

Amateur-Rennen

09.00
BDR Amateur-Rennen über 65 Runden, Anmeldung…

Offene Stadtmeisterschaft

11.00 1. Vorlauf
12.15 2. Vorlauf
13.35 Viertelfinale 1
14.30 Viertelfinale 2
16.00 Halbfinale
17.45 Finale

Verfolger Team Rennen, es treten immer 2 Teams á 4 Fahrer gegeneinander an. In insgesamt 14 Rennen á 3 x 1,1km wird das schnellste Team ermittelt. Anmeldung…

Petit Départ Finale

11.45 Jahrgänge 2009/2010
13.00 Jahrgänge 2007/2008
Die Kinderrennserie die im Rahmen des Grand Départ ins Leben gerufen wurde trägt auf der Kö das Finale der Jahrgänge 2007/2008er und 2009/2010 aus.

Laufradrennen

14.05
Locker lustiges 250m Laufradrennen für Kinder unter 5 Jahren. Anmeldung…

Fixed Gear Crit

15.00
Wie auch schon 2016 und 2018 laden die Jungs vom team lifeisaride zum Fixed Gear Crit. Mit Bahnrädern ohne Bremsen und Schaltung wird mit Tempo 50 über die Kö geballert. Anmeldung…

Frauenrennen

16.30
BDR Elite Frauen / Senioren 4 Rennen, Anmeldung…

Der Rahmen

Michael Scheibenreiter und Stefan Schwander legen die passenden Beats unter das Renngeschehen, Woyton, Uerige und Bäckerei Schüren sorgen für das leibliche Wohl und auf einer kleinen Ausstellermeile gibt es noch was für die Finger.

Der Radmoment

Mein „Radmoment“ wird die offene Stadtmeisterschaft sein, zusammen mit drei bekloppten gehen wir als Team „Die 4 Ballermänner“ an den Start und werden versuchen das Event mitzugestalten, ein paar Läufe zu überstehen und eine riesengroße Party mit euch allen zu feiern!

Weitere Details und Links auf der Webseite der „Schicken Mütze

L'Etape Testrunde
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L’Etape Testrunde

Knapp einen Monat vor der „Etape du Tour“ traf sich unser Grupetto auf ein Proberündchen. Es galt die 169 Kilometer und 4000 Höhenmeter, die in Anncey bei der L’Etape auf uns warten, Probe zu fahren, aber wo hier im Rheinland? Gut man könnte stundenlang irgendwelche Abraumhalden hoch und wieder runter und wieder hoch. Kann man aber auch lassen. Ricardo hat aufgrund seiner Leidenschaft für Berge Kenntnis über die „Gebirgszüge“ um Düsseldorf und dessen Rennradtauglichkeit. Hagen hieß seine Lösung, 166km 3300 Hm (geplant).

L'Etape Test Route Hagen

Um 7:40 ging es somit nach Hagen, per Zug. Sollte ja möglichst nah an der Strecke der Etape sein, daher keine großen extra Kilometer. Ankunft Hagen 8:35. Von Hagen ging es quasi direkt in die Berge. Damit am Berg jeder sein Tempo fahren kann, fuhr jeder in seinem Tempo rauf. Berg Nummer 1, ich nenne ihn mal Striepenberg, war eher etwas langezogen und schlängelte sich am Hang hoch. Ich war noch nicht so ganz im „Bergmodus“, Ricardo der Kletterer war quasi direkt vorne weg und Malte litt hinter mir. Nach 20 Kilometern ging es langsam wieder abwärts. Die Spitzkehre lud zur Pause ein, kurzes Foto und auf Malte warten. Zusammen macht es dann ja doch mehr Spaß. Mit Malte ging es die noch nasse Abfahrt runter und dann zur erste Runde auf den Kreinberg.

Der bergauf Teil wartete mit 257m Höhengewinn auf 2,59km, ergo 10% Steigung. Mit Spitzen bis 22% und 14% auf den letzten 600 Metern. Wenn bei solchen Steigungen das Hinterrad durchdreht, weil die Straße noch nass ist, dann ist man plötzlich hellwach. Den Kreinberg erklimmten Malte und ich 3 mal und mit jeder Runde wurde die Straße trockener, so macht die Abfahrt dann auch Spaß.

Am Fuß des Kreinbergs trafen wir uns mit Ricardo, der in der gleichen Zeit bereits jeweils zwei Runden Kreinberg und Wixberg hinter sich hatte. Verrückt. Trinkflaschen auffüllen, ne Cola in die Kiemen und los gehts, „wixen“. 3 Runden Wixberg standen auf dem Programm. 222m Höhengewin auf 2,38km, ergo 9% durchschnittliche Steigung bei Spitzen bis auf 14%.

Um 13 Uhr waren 75 Kilometer und ca. 2500 Höhenmeter auf dem Tacho. Fazit, mega geil, sicherlich auch anstrengend aber die Abfahrten belohnen einen und mit jeder Runde hoch wurde es „leichter“, man kennt die Steigungen, weiß was einen erwartet.
Mit frischen Getränken ging es vom Fuße des Wixbergs quasi nur noch in Richtung Heimat. 100 Kilomter to go 😉

Doch auf dem Weg wartete noch der ein oder Anstieg. So ging es in Altena direkt 257m hoch auf 2,7km im Schnitt 7% aber in der Spitze wieder bis 14%. Weitere Anstiege warteten immer mal wieder mit bis zu 6% auf aber insgesamt wurde es flacher. Um zu später der Tag, um so eher fühlten sich allerdings die 6% wie 12% an.

Die wunderschöne, sehr ruhige Route führte uns vorbei an der Ennepetalsperre, direkt durch den Jahrmarkt in Radevormwald – wir gönnten uns ein Eis – weiter bis zur Wuppertalsperre. Hinter der Wuppertalsperre machten wir uns auf Richtung Norden, hoch nach Burg, weiter nach Wuppertal. Kurz vor Solingen trennen sich unsere Wege. Malte kämpfte sich weiter von Süden an Düsseldorf heran und Ricardo und ich schlugen den Weg von Nord-Osten nach Düsseldorf ran. Über die Sambatrasse ging es bequm weiter. In Wuppertal-Sonnborn war der Trassenspaß vorbei und es ging ab in das städtische getroubel. Parallel mit der Schwebebahn schlängelten wir uns durch die Stadt. Hinter Wuppertal ging es dann durchs Neandertal und Erkrath bis an die östliche Stadtgrenze von Düsseldorf.

In Düsseldorf hieß es dann gemütliches „Ausrollen“. Auch wenn man den Tag in den Beinen spürt, die L’Etape kann kommen 😉

Nackte Zahlen:

Strecke 182,66km
Fahrzeit 7:55:27 (Gesamt: 9:48:30)
Höhenmeter 3.634m
Geschwindigkeit 23,1km/h